Das was bleibt in Vegesack.
Die alten Pflastersteine auf den Wegen, führen selbst zu neuen Wegen.
Manch alte werden ausgetauscht und durch neue ersetzt.
An den alten Hafenhäusern sind sie
sorgsam angeordnet.
Jeden Morgen rufen die Möwen und Krähen den neuen Tag herbei.
Die Welt sie wehrt sich noch dagegen, in dieser Jahreszeit, in der die Nacht den Tag beherrscht.
Bis sie, die Sterne, klar am Himmel stehen und ihre unendliche Reise begehen.
Der Tag und die Nacht Hochzeit feiern, dann kehrt das Licht zurück, wie das Wasser, das sich der Ebbe und Flut anvertraut, wie der reisende Matrose, der sein Schiff verlässt, um dann wieder in See zu stechen.
Aufbricht, das Geschenk des Tages anzunehmen und es in der ganzen Welt zu suchen und zu tragen.
So ziehen sie vorbei an Vegesack, das Meer und der Matrose.
Immer wissend der Haven bleibt, die Steine sorgsam aufgereiht.
22.12.2019

Die Fähre setzt ans andere Ufer im selben Takt, das Wasser fließt beständig. So zieht sie hin die Zeit beinahe unbemerkt und doch so lebendig.
