Springtime for anyone?

Springtime for someone?

Tausend Gedanken in deinem Kopf
drängen sich aneinander und nach draußen.
Prallen an den Außenwänden ab und verbündeln sich
zu einem Knoten, unentwirrbar.
Deine Hand dabei unfähig, auch nur eine Silbe aus ihnen zu formen.
Das Papier bleibt erdrückend weiß. Strahlend grell wie die am Himmel stehende
Frühlingssonne.
Wie formuliert man Zerbrechlichkeit, Bruchglas der Seele.
Die Suche ohne Finden endet im Nichts. Das Nichts der tausend Träume.
Der Körper er ruht am Boden, während der Geist immer wieder fällt,
der Körper folgt ihm geduldig und erschöpfend stets aufs Neue.
Grausam hilft die blinde Hoffnung ihm dabei.
So erträgst du Tag für Tag, Woche für Woche, Zeit ist bedeutungslos geworden.
Lass dich doch einfach liegen, hier am Boden.
Der Boden haftet, ihn kannst du spüren.
Sonst rauscht jedes Gefühl nur durch dich hindurch wie ein
kurzer Windstoß, kaum bemerkt schon für immer fort.
Er kommt nicht wieder.
Doch die Erinnerung daran ist nun ein Teil von dir.
Vergessen willst du sie, doch wie kann man sich selbst vergessen?
Beständig pocht es aus deinem Inneren hervor,
bum bum, bum bum und spült die Zeit durch deinen Körper,
die du nicht vergessen kannst.
Verschlossen schlägt es weiter Tag um Tag.

Finderlohn

What is love?


WAS LIEBE BRAUCHT . . .

Liebe braucht nicht nur Chemie.
Liebe braucht keine Rituale.
Liebe braucht keine Tradition.
Liebe braucht nicht mal Gelegenheit, 
denn Gelegenheit macht Diebe.

Liebe braucht nur zwei Menschen und die Zeit.
Die Zeit, sie macht es möglich und die Liebe regelt. 
Wie finden sich zwei Menschen?
Die gleiche Frage: Warum leben wir? 

Ich glaube, es ist einfach nur das Wunder des Seins.
Das Leben und die Liebe sie tanzen zusammen durch die Zeit.
Bis es sie nicht mehr gibt, nur um irgendwann wieder neu aufzuerstehen. 
Und wenn wir Liebe finden, ist es die wundervollste Art zu sein. 

Die Liebe hat viele Facetten, sie lebt in allem. 
Sie braucht nur jemanden, der sie erkennt. 
Die Gedanken, das Wort, die Musik haben so viele Beschreibungen für Liebe. 
Sie kann alles sein und überall, alles und nichts. 
Nichts kann sie ganz begreifen, nichts fasst sie ganz.
Wie der Wind, ein Hauch, ein Flüstern, eine Brise…

Für mich ist sie das Licht, das Unmögliche, 
das Meine in dir, das Deine in mir. 
Du bist überall, mein Schlüssel zur Zeit. 
Du und ich als Teil der Ewigkeit. 

#thjnk #loved

Für den Abend ein wenig Poesie…

Tränen träumen nicht

Ich weiß nicht mehr weiter.

Ich kann nicht mehr.

Ich fühle nichts mehr nur noch Abgrund.

Egal wohin ich mich drehe, wohin mein Blick geht.

Ich möchte fliehen, einfach nur noch weg sein.

Aus jeder Situation fliehen, jeder Moment eine Qual.

Nachts jagen mich die Bilder die Dämonen holen mich ein.

Dämonen quälen mich.
Meine Angst führt Regie, meine Fantasie ist ihr Drehbuch.

Nichts gibt mir halt, alles nur noch ein einziges Schauspiel 

eine Fassade der inneren Hoffnungslosigkeit.

Ich möchte gehen irgendwohin, wohin?

Nichts mehr sein, einfach sein. 

Kein Mensch mehr den ich sehen kann, alle nur noch Statisten. 

Niemand gibt mir was, wie leere Hüllen verpufft ihr Leben in meinem Inneren. 

Ich lebe und doch zieht es nur an mir vorbei. 

Momentaufnahmen sind manchmal ziemlich traurig. Gehören aber dennoch zum Leben dazu. Ohne sie sind wir nicht komplett, daher nehmt sie an und lasst sie damit wieder vorüberziehen.

Die Schlange

Die Schlange 

Welche Bilder soll ich noch zeichnen? 

Mit meinen Worten neue Welten formen? 

Wenn jeder Gedanke im Nichts verstreicht. 

Eine Grube voller Bildlichkeiten, wunderschöner  

Kostbarkeiten deponiert fürs Nichts. 

Ohne Chance auf Wiederkehr.  

Warten auf die Renaissance der Möglichkeiten. 

Jede gedankliche Höhe sich nur in sich selbst verfrisst, 

wie ein Schlangenkopf in ihren eigenen Schwanz. 

Und die Stimmung genauso flach über den Boden kriecht,  

sich um jede Bewegung windet. 

Seltsam, wie gelenk sie sich um einen Stamm nach oben schmiegt. 

Doch die Quelle ihrer Augen versiegt,  

starrt sie in dunkles Blätterdickicht. 

Von Weitem betrachtet, scheint ihr Körper vereint mit Baum und Rinde. 

Doch ist sie fremd und nur geduldet. 

Langsam streift sie hinab auf den Boden zurück, 

driftet unter die Decke aus Laub, eine dunkle ungewisse Welt.  

Dort wo sie niemand sieht und niemand hört. 

Legt sie sich schlafen.  

Blickt man zurück den Baum hinauf, sieht man wie ihre alte Hülle 

sich sanft vom Wind bewegt.  

Ananassi

Ja, ja, die Justice-Mission

Peach&Justice


Time-Zone

Du willst Polizistensohn? 
Faszination 
Obschon auf dem Thron 
Ich sag Zivilisation. 
Integration 
Investition 
Komm schon! 
Finger aufs Auge 
Die süße Lauge 
Woran ich glaube 
Was ich mir erlaube? 
Revolution 
Regeneration 
Fame-Edition 
Infiltration  
Justice-Mission 
Komm schon! 
Dauerbrand liegt auf der Hand  
Was spricht die Bank? 
Du willst Feuer  
Aus dem Stand 
Das wird teuer 
Zähl schon mal deine Kronen, Taler, 
all dein Zaster. 
Oh Gott und all das ohne Master. 
Nein! Ich hab kein Laster. 
Doch du, fällst morgen schon durchs Raster. 
Irritation 
Imagination 
Wann lernt ihr es endlich? 


Verdienter Hohn 
Fein aufgereiht auf scharfer Spitze, 
züngel ich weiter meine Witze. 
Falt euch.  
Stutz euch. 
Mach euch klein. 
Denn erst dann passt ihr 
bequem in meine Kiste rein. 
Wenn ich dann mal nix zu lachen hab, 
setze ich mich ans nächste Kap.  
Öffne stumm die kleine, meine Kiste. 
Lächle leise, aber auf meine Weise. 
Mensch Jan, da biste! 
Denke weiter, 
werde heiter. 
Der erste Reiter 
Schaue aufs Wasser  
Ein Boot  
Der Name Gesetzes-Patriot. 

Ananassi

Sin und Sinn

Ein Schritt vor den anderen 

gehe ich durch die Menschenwelt. 

Gesicht um Gesicht im Urban-Filter zieht vorbei. 

Sie lesen in meinen Augen. 

Die Traurigkeit, ohne dass ich jemals traurig war. 

Denn…  

Verborgen in meinen Schmerzen, Herzen. 

Wohin das Glück die Gedankenwelt auch bringt. 

Du behältst, was dir gefällt, ich verliere was ich finde. 

Seite um Seite blättert im Wind. 

Wohin? 

Kannst du mir das sagen? Sollte ich mal Google fragen? 

Siri sag mir, kann ich es …? 

Tausend Stimmen sprechen zu mir, ohne auch nur 

ein Wort für mein Ohr zu brechen. 

Millionen Augen blicken, ohne auch nur  

Einen Blick riskiert zu haben.  

Lange Rede what a Sin,  

Just in action, liegt der Sinn.  

AP

KEin fahrlässiger Versuch

Gedacht:
mitternacht
Halb acht
Aufgewacht
gedanken gemacht
Laut gelacht
Wer hätte es gedacht
gott hat die Menschen
Nicht gemacht
Weiter noch bedacht
Auch die Zeiten
Haben sich verkracht
Es ist soweit
heiterkeit
Oder Wahnsinn
Meinen Geist befreit
grenzen allesamt dahin
Hüpfe freudig vom Stein
Zum Sein
Alles heut und morgen
Bleibt mir nicht verborgen.
wasser fließt verwoben.
Und verknüpft als
Als Welten
Wie Wasserspiegel
Verschoben.
Steht mir bis zum Hals.
Zieht mich hinab,
Nach oben.
Am Fuß
federleichter Ziegel,
Fliegen - Jetzt -
Weggeflogen.


Ananassi

Wenn dein Kopf sich immer weiter füllt, Tag für Tag mit dies und das, was alles unter sich begräbt. Es gibt dort etwas, dass sich nicht begraben lässt. Spätestens in dem Moment der Stille, in dem nichts mehr nachkommt, blitzt es auf, verstärkt sein Leuchten und du spürst irgendwann kannst du es nicht mehr halten. Das ist der Gedanke der dich leitet. Das Leben ist Theater, aber auch Theater ist Wirklichkeit. Ich erfahre mich durch dich und du siehst in mir dich selbst.


Neue reiche Welle

Auf was wir eigentlich warten, frag ich mich. Während manche an der Ampel stehen und auf das Signal warten, gehen andere über die Straße. Nun zumindest drücken wir noch auf den Knopf, so manch einer steht einfach nur an der Straßenseite und wartet auf was auch immer. Harrt still und mit gesenktem Kopf am Straßenrand. Mensch will man rufen drücke das Signal und du wirst sehen, es wird auch für dich grün werden. Hier ist das System absolut gleichberechtigend an der Straßenkreuzung. Kenne deine Möglichkeiten und nutze sie. Und dann die Momente in denen man scheinbar keine Zeit hat um den Knopf zu bedienen, man hastet auf die Straße zu, schnell rechts und links, dann, das schaff ich und spurtet über die Kreuzung. Es ist eine Entscheidung welche Regeln halte ich ein und welche nicht, wann kann ich das Risiko selbst überblicken, wann traue ich mir zu, dass ich auf das regelnde Sytem verzichte, mit der Konsequenz der vollen Risikotragung. Ein allgemeines stetig blindes Vertrauen führt wohl zu keiner befriedigenden Situation. Das immer verantwortungsvolle Überdenken und auch Hinterfragen, halte ich für entscheidend. Ein der Sicherheit dienendes System ermöglicht ein Zusammenleben vieler. Blindes Vertrauen in jede Regelung sollte daraus jedoch nicht erwachsen, wieviel System-Ungehorsam bestärkt das System und ab wann wird die Neu-Interpretation der System-Regeln gefährlich?

Population

setzt auf Schwarz oder Rot.

 Zwei dimensionale Würfel rotieren

wild.

Kanten werden Schatten.

Populismus,

des Spiegels-platt Interpretation

im Titelbild.

Schlagzeile Bild formt den “Tod”.

Spiegelbild ersetzt die Massen.

Fassungsreich setzt der

Goldschmied seinen Stein.

Die Facetten reich im Spiegelreich,

Schatten sich morgen schon

kopieren.

Jedes Reich braucht seinen Palast.

Der Zug setzt seinen Bauern durch

den Schacht.

Jeden Morgen prickelt sein Unikat,

das Spiegelei.

Giganten der Gedankenhüter

gehen heute schon zur Beichte,

im Gericht, dem Hüter ohne Hut.

Was der Verstand hier schon erreichte,

lässt den Willen nicht vorbei.

Ananassi

Verwaltungsakt mal nackt


Manchmal da ist es einfacher einfach mal den Mund zu halten und die Worte aufzuschreiben. Und dann steht es auf dem Papier, wo ich dann die Worte sortier. Wie Gedanken, es bleibt dann liegen die Gedanken und das Papier, so reihen sie sich ein und streunen nicht mehr konfus im Kopf herum. Und bei einem erneuten Blick auf das Geschriebene eine kurze Zeit später, hat sich der Blick darauf schon wieder etwas verändert. Gedanken, sie sind flexibel und an die Zeit gebunden.

Daher für zwischendurch etwas geschriebene Gedanken:

Immer gleich die Erwartung 

Die immer gleiche Verwaltung 

Steckenpferd Routinedienst 

Verwaltungs-Akt 

Stummer Bundesnachrichtendienst 

Im neuen Trakt 

Sortierte Meinung so ne Verhaltenskiste 

Liegengeblieben in der Besucherritze, 

auf und zwischen Mauern 

drüben 

und dort. 

An einem destruktiven Ort  

Der Retrospektive 

Stop den Film, 8mm zurück. 

Verlogene Perspektive 

Der Geldbeutel klingelt.  

Ja hallo, 

Herr Schoppenhauer? 

Gedankengut auf der Flut 

Wie Diebe verzückt. 

Pikken wie Vögel Glut. 

Aus Asche poppen glühende Samen. 

Meinung schafft Rahmen. 

Am Rahmenende die Welt beginnt. 

Einmal in Scheiben bitte! 

Klingt wie die kapitalistische, A-bitte!


Alternativen stiefes Kind, 

der Rechenschaft zum Kitte,  

spielt im Gartenparadies mit Brennbenzin. 

Tunnelblick über den eigenen Rand hinaus – 

nebensächlich geht das Wasser aus. 

 Zeit für jeden, die Nummer neu zu ziehen.  

Ananassi