Ein Experiment: Mit Phasen von Poesie & Prosa, Politisches & Philosophisches & Persönliches… Nach der Fiktion ist es Zeit für Realität … Ein Versuch für mehr Traum in der Realität.
Auf Basis zweier sehr interessanter Beiträge von Maureen Maisha Auma und Christian Koller für die bpb entstand diese Zusammenfassung, mit Aspekten, die ich für essentiell halte. Jeder sollte sich der Natur von Rassismus bewusst sein, gerade, wenn wir seit Jahren erleben, wie Rechtsextreme versuchen sich ihren Raum zu erobern, indem sie uns manipulativer Rhetorik aussetzen. Dabei sollte uns Demokraten bewusst sein, dass es unser Raum ist, den sie einnehmen wollen.
Was ist Rassismus?
Rassismus kann als ein Wahrnehmungssystem verstanden werden und ist mehr als bloße individuelle Einstellungen, Handlungen oder Ideologie. Ein Wahrnehmungssystem besteht aus Wahrnehmungshilfen, Filtern, mit denen wir unsere sozialen Gehalte und Situationen einschätzen und strukturieren. Basis für Rassismus ist somit soziales Wissen über gesellschaftliche Gruppen, das durch Zuschreibungen von gewissen positiven oder negativen Eigenschaften entsteht. Die dominante Gruppe sichert sich dabei Eigenschaften, die ihre Dominanzposition unterstreicht und die problematischen Eigenschaften werden der dominierten Gruppe zugewiesen. Zeigt ein Angehöriger der dominierten Gruppe eine negative Eigenschaft, wird dies als Bestätigung für die Unterlegenheit der gesamten Gruppe interpretiert und dargestellt. Beständige negative Darstellungen bringt diese Gruppe in Folge in eine exponierte Position. Die Gruppe fühlt sich genötigt sich für das Verhalten Einzelner zu rechtfertigen „nicht alle sind Terroristen“ etc. In dieser Funktion legitimiert Rassismus eine systematische Besserbehandlung (soziale Hierarchie), so erscheinen Handlungen von rassistisch unmarkierten Akteurinnen als neutral, harmlos oder fortschrittlich und Handlungen von rassistisch markierten Akteurinnen als suspekt, zwielichtig, ungerechtfertigt. Die Wahrnehmung ist davon geprägt, dass weißen Personen grundsätzlich positive Eigenschafen zugesprochen werden und nicht weißen negative, diese Deutungsmuster sind bereits im Kindesalter verinnerlicht. Weißsein ist somit eine unsichtbar herrschende Normalität, da die Handlungen der rassistisch markierten Anderen systematisch rassistisch bewertet werden, handelt es sich hier um ein Diskriminierungsmuster.
Short History of Racism
Ausgangspunkt ist das koloniale Projekt, der Imperialismus und Wettlauf der europäischen Länder und somit die Annexion und Ausbeutung der Länder und Bevölkerung. Eine zunehmende Erforschung der Kolonien/Fauna/Tiere und Menschen brachte neue naturwissenschaftliche Klassifizierung (Wer ist Teil der Menschheit? Gibt es eine Hierarchie der unterschiedlich aussehenden Menschen?). In diese wissenschaftliche Debatte fand das Konzept „Rasse“ Einzug durch den frz. Arzt und Forschungsreisenden Francois Bernier im 17. Jhr., der diesen Begriff zur Einteilung der Menschheit verwendete. Der Begriff wurde schnell im 18. Jhr. In die anthropologische (parallel in das zoologische) Schrifttum Europas übernommen und wurde von namhaften Intellektuellen der Zeit genutzt (z.B. Kant, Comte de Buffon). Mit deren Abhandlungen wurden 4-5 Rassen und bald deren Farbzugehörigkeiten „weiß“, „gelb“, „rot“ und „braun“ eingebürgert. Diesen Rassen wurden dann spezifische physische, intellektuelle, charakterliche und ästhetische Kollektiveigenschaften zugesprochen. Die Folge daraus war eine Hierarchie der menschlichen „Rasse“, die im europäischen und nordamerikanischen Imperialismus die Kolonisierung und Ausbeutung legitimierten (zweck-rationale Nutzung). Verbreitung fand das „Rassenkonzept“ aus der Naturwissenschaft heraus in historisch-politischen Abhandlungen und in Form des Sozialdarwinismus auch in der Elite des 19. Jahrhunderts. Unter Sozialdarwinismus versteht man Übertragung der Evolutionsmechanismen von Charles Darwin auf die menschliche Gesellschaft, so dass Überlebenskämpfe zwischen Individuen, Nationen und „Rassen“ als notwenig und als Voraussetzung für jeglichen Fortschritt angesehen werden. Die „arische“ Rasse (frühes 19. Jhr) kam auf den Plan als Sprachwissenschaftler eine Verwandtschaft der modernen europäischen Sprachen mit der altindischen Sprache „Sanskrit“ fanden. Sanskrit-Sprecher bezeichneten sich selbst als „Arier“ und wurden nun aufgrund einer irrtümlichen Verknüpfung von Anthropologie und Linguistik zu Begründern einer modernen europäischen „Herrenrasse“. Gleichzeitig wächst die Ideologie des Nationalismus, die mit dem Rassismus effektiv flankiert wird, „Rasse“, „Volk“ und „Nation“ (Nation nicht mehr im frz. Sinne eine durch Willen gebildeter politischer Verband, sondern ein Gebilde einer Abstammungsgemeinschaft) werden vermischt.
Traurige Auswirkungen des Rassismus waren und sind
Rechtfertigung für Unterwerfung, Ausbeutung, Abwertung und Versklavung.
Religiös motivierte Judenfeindschaft (christlicher Antijudaismus) wurde verstärkt und transformierte sich im 19. Jhr. zum modernen Rassen-Antisemitismus.
Alte Vorurteile gegen „barbarische“ „heidnische“ Nicht-Europäer wurden durch die „Rassen-Hierarchie“ gestützt.
Negative Wahrnehmung der Mittel-, Ost- und Südeuropäer wurde rassistisch aufgeladen.
Entstehung einer Pseudo-Wissenschaft, die versuchte die Existenz menschlicher „Rassen“ empirisch zu belegen (vorzugsweise durch anatomische Messungen und Klassifizierung von Menschen) – falsifizierende Ergebnisse wurden verworfen und neue Messmethoden entwickelt, die die eigenen Annahmen stützten.
Eugenik und „Rassenhygiene“ (Deutschland) basierten auf den biologischen Annahmen des „Rassenkonzepts“ und erweiterten diese mit gesellschaftlichen Problemen wie Kriminalität, Alkoholismus, Prostitution und Nomadismus, sodass auch diese auf genetische Veranlagung zurückgeführt wurden (Folgen: Eheverbote und Zwangssterilisation)
Rassische Hierarchie in Kombination mit nationalistischen Vorstellungen führte zur Idee eines „reinen“ Nationalstaates und hatte zahlreiche Vertreibungen und Völkermord zur Folge: in den kolonisierten Gebieten der Spanier, Briten, Amerikaner und Deutschen wurden große Teile der Bevölkerung deportiert, in Konzentrationslager gefangen gehalten und ermordet (z. B. Vernichtungskrieg gegen die Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika wurde als Rassenkampf betrachtet und forderte 100.000 Tote = heute Anerkennung eines Völkermords)
Der absolute Schreckenshöhepunkt dieser Gewaltpraktiken wurde im Nationalsozialismus erreicht, dieser basierte primär auf Rassen-Antisemitismus, Ariermythos und Ultranationalismus schloss aber Antislawismus, Antiziganismus, Kolonialrassismus und „Rassenhygiene“ mit ein. Erschreckendes Resultat: 6 Mio. tote Juden und Jüdinnen, zwischen 220.000 und 500.000 ermordete Sinti und Roma, 100.000 Opfer der Eugenik, Millionen Opfer des NS-Antislawismus im besetzten Osteuropa sowie Kriegsgefangener.
Und dann, war es das Ende vom Rassismus oder?
Rassismus war nach dem Schreckensszenario des Nationalsozialismus diskreditiert, obwohl die Rassentrennung in den Südstaaten der USA bis in die 1960er Jahre weiter existieren sollte.
Es wurde entkolonialisiert und es startete die UNESCO-Kampagne gegen Rassenvorurteile. Doch rechtsextreme Zirkel hielten an dem klassischen Rassenkonzept fest. Es entstand kein globaler Universalismus, sondern Debatten über unterschiedlich betrachtete Menschengruppen verlagern sich von biologischen hinzu kulturellen Erklärungsfaktoren (sog. „Kultureller Rassismus“, „Neo-Rassismus“, Rassismus ohne Rassen“). Die Kultur von Menschen gilt nun als Wesensmerkmal und Aspekte kultureller Identität, so werden Sprache, Kleidung, Auftreten als Differenzmarkierung in den Fokus genommen.
Initiiert wurde dieses neue Erklärungsmodell in den 1960ern von den „Neuen Rechten“.
„Ethnopluralismus“ (nach dem Rechtsintellektuellen Henning Eichberg) Ethnie kann sich nur im Kontext eines Territoriums und einer spezifischen kulturellen Prägung entwickeln/erhalten. Daraus folgt die Forderung, dass Ethnien räumlich getrennt werden müssen, um ihre kulturelle Eigenarten beibehalten zu können -> Abgrenzung gegen kulturelle Einflüsse von „außen“.
Kultur als Differenzmerkmal soll bestehende soziale Hierarchien wirksam machen (keine Koexistenz von Kulturen), sondern kulturelle Praxisformen (Religion, Erziehung) werden als unvereinbare Gegensätze konzipiert. Dies fördert eine kulturelle Hegemonie der dominanten Kultur und schützt das positive Selbstbild der der Angehörigen der Dominanzkultur. Rassistisch markierte Akteurinnen werden hingegen als nicht-integrationsfähige Belastung angesehen. Multikulturalität wird mit diesem Konzept unmöglich und Kultur als etwas starres verstanden.
Es lässt die rasanten kulturellen Entwicklungen der Moderne außer acht und sieht keine Möglichkeiten der Erweiterung und Vermischung kultureller Praktiken und Werte sog. Kulturtransfers. Seit den 1960er Jahren finden Anti-Immigrationsbewegungen und damit klassisch rassistisches Gedankengut wieder Halt in rechtspopulistischen Bewegungen wie der FPÖ in Österreich, dem Rassemblement National in Frankreich oder der AfD in Deutschland.
In den USA waren es nach 1945 insbesondere Publikationen, die einen Zusammenhang zwischen Kultur, Ethnie und Intelligenz feststellen wollten, die sich vor allem in rechtsextremen Zirkeln Nordamerikas verbreiteten und funktionierten zunehmend ab den 1960er Jahren auch in einer breiteren konservativen Bevölkerungsschicht als Reaktion auf das Ende der „Rassentrennung“ und wirtschaftlicher Probleme. Abermals beschäftigte sich die „Forschung“ mit diesem Thema und so behaupteten zwei Harvard Professoren Mitte der 1990er Jahre, dass der Intelligenzquotient der Afroamerikaner niedriger als der der Weißen sei. Dies führe zu einer sinkenden Intelligenz der amerikanischen Bevölkerung und begünstige Kriminalität, Verarmung, Arbeitslosigkeit, uneheliche Geburten etc. Sozialprogramme seien daher kontraproduktiv, da sie zur weiteren Ausbreitung intellektuell defizitärer Unterschichten führe.
Doch nicht nur in den USA finden solche Ideen Anklang auch ein deutsches Pendant Thilo Sarrazin brachte sich 2010 mit „Deutschland schafft sich ab“ prominent und fragwürdig in Stellung. Seitdem die AfD auf der politischen deutschen Bühne aufgetaucht ist, verfolgt sie klar ein Ziel, ihre eigene Machtposition zu stärken. Ihren Rassismus hat sie dabei eigentlich nie versteckt, sondern in neue Erzählungen verpackt. Es sind keine Rassen, sondern Völker, fremde Kulturen, die sich nicht mit einer herbeigeredeten „deutschen“ Nation und Kultur verbinden ließen, bzw. diese gefährden sollen. Alles dient nur der Abgrenzung zu den „anderen“ „fremden“ damit man selbst Zuspruch und Stimmen erhält, dabei ist es ihnen vollkommen egal, ob das was man selber behauptet auch der Wahrheit entspricht, denn Wahrheit ist Wahrnehmung und die lässt sich beeinflussen, denn steter Tropfen höhlt den Stein.
Smart Home, Smart Business, Smart, das Auto, damit fing der Untergang der Jetztzeit an.
Eine Aneinanderreihung von sogenannten klugen, schlauen Ideen. Doch versteckt sich dahinter doch nur höher, schneller, weiter und dann kriegen wir eine Welt mit Elon Musk. Eine Welt in der man sich am liebsten auf den Mond schießen will. Äh warte, warte, nee klar doch gleich zum Mars. Musk make it possible! Die eine reisen zum Mond, die anderen zum Mars. Dabei wünsche ich mir doch nur aufgeblähte Hubabuba Blasen anstatt Egos. Und eigentlich auch nur eine Welt ohne Idioten. Also nicht weniger schlau, sondern einfach nicht zu viel Dummheit.
(Es sollte zu einer Abschiedstour werden, doch es ist zu einer Neuverfestigung gekommen)
Wien. Die Melange der Oper mit dem Kaffee Gerstner. Was verbindet sie, was ist ihre Seele?
Die Szenerie ist klassisch viel dunkles Holz, edler Stein und besondere Artdeco Lichter, die sich geschwungen im Raum bewegen wie die Wiener Tauben im Park. Über Jahrhunderte durchdesigned. Falsifikation der Kunst. Design durchgespielt und doch darf sich jeder immer wieder unter Einsatz seines Blutes, seiner Ehre und körperlichen Gesundheit mal daran versuchen. Unnötig zu erwähnen die meisten sind gescheitert, lediglich der oder die Maestro wurde bejubelt. Wahrscheinlich kommt daher die einsetzende Arroganz. Der Wille, Wunsch und Traum der Folgenden, leckend gierig auf ihre eigenen Chancen, wird unverhohlen ausgekostet, benutzt. Verbraucht.
Die Spitze ebenso süß und verführerisch wie der Pariser Spitz auf meinem königsblauen Porzellan. Mein Gemüt ambivalent, gefunden zwischen zwei Welten, das Café mit dem grünen Samt es strahlt Ruhe aus und Geborgenheit, eine Ansammlung an wohltuender Etiquette. Ach, da schau her, manche habens eilig. Ein Mann sprintet durch den Raum. Überraschend ist er doch schon recht alt. Oder sagen wir in den besten Jahren. Da halten die hohen Lebensjahre wohl doch noch ein paar Überraschung parat. Irgendwie auch sehr beruhigend, wie alles hier in diesem Café.
Ein Blick aus dem Fenster und die Welt ist laut und überflutet, Ampel rot, Autos stehen, Ampel grün Autos fahren. Körper schieben sich aneinander vorbei. Egal wohin ich gucke, die anderen sind immer schon da. Ich stehe hier im Regen und du bist nicht da. Ich frage mich, ob es sich im Frühjahr besser anfühlen würde. Nun mit Wärme und Licht ist alles schöner.
Ich bin auf der Suche nach Zeit, Verweilen, Wohligkeit, da sehe ich auch viel bei den Menschen.
Die Menschen sind international, Wien ein europäisches Drehkreuz aus Traditionen. Sie spiegeln ein sofort das eigene selbst. Bist du nicht nett oder gar bös so red i gar net mit dir. Der Wiener weiß was sich gehört, oder auch eben nicht! Und fordert das auch ein. Aber er ist auch emotional jedoch zurückhaltend, ruhig, keine Explosion von Emotionen. Dafür hat er die Worte und Musik für sich entdeckt. Unzählige Lieder erzählen von der Wiener Sehnsucht. Sehnsucht immer wieder Sehnsucht, der Mensch er vergeht in Sehnsucht.
Und meine Sehnsucht? Aufgefrischt. Wollte ich nicht eigentlich die Abschiedstour? Offensichtlich nicht, viel zu einfach brannte erneut das Feuerzeug in meiner Hand.
…
Wien eine menschliche Melange, meine Melange. Bei Gelegenheit komme ich wieder.
Ruht unter der grauen Decke seit so vielen Gezeiten. Von viel zu vielen für tot geglaubt. Doch was passiert hier? Ich höre zu ich höre hin. Kann es sein? Leise flüstert dein ewiger Wind, wirbelt erste Ascheflocken in die Luft. Flocken wie der erste Schnee tragen Verheißung in die Luft. Komm Leben lass es zu, lass mich zu dir! Nur langsam sehe ich klar durch die Staubwolke hindurch. Wie Schatten ihre Kreise ziehen durch die Welt. Welche Sonne leuchtet dir den Weg? Ihre Strahlen kämpfen den Kampf mit der Dunkelheit für mich. Dann, es geschieht. Dein Feuer flackert auf, fängt wie verzaubert an zu leuchten. Nun bin ich sicher du bist zurück. Voller Neugier folge ich dem Weg des Feuers, du faszinierender Vogel. Auch mit geschlossenen Augen sehe ich dein Licht. Bebend erhebst du deine Federn. Die Asche umhüllt dich und vergrößert nur dein Feuer. Schwebst golden flammend und deine Flügel durchstreifen glühend unsere Welt. Kleine Funken wie Glühwürmchen schickst du durch die Nacht. Nichts existiert, nichts irdisches, was dich vom Leben noch zurückhält.
Am Ende der Straße beginnt der Kiesweg nur noch wenige Schritte dann setzt mein Fuß das erste Mal auf die unzählige Menge an Steinchen auf. Ich beobachte wie die schwarze Sohle meines Stiefels auf die kleinen Steinchen trifft und spüre dabei wie sie sich unter meinem Gewicht zu bewegen anfangen, sie knarzen.
Sie knarzen im Rhythmus meiner Schritte. Ein wenig kann ich sie durch die Sohle fühlen. Die kleinen Kiesel manche hell manche dunkel, von Weitem sehen sie alle irgendwie gleich aus, doch wenn ich sie einzeln erkennen kann, sieht kein Steinchen wie das andere aus. Die Muster ihrer Oberfläche sind nie vollkommen gleich. Ihre Farben sind mal eher rötlich, manche grünlich oder weiß. Mein Fuß rollt auf den Kieseln ab immer wieder, beinahe hört es sich so an als würde ich in einer eiskalten Winternacht über den trockenen und sehr kalten Pulverschnee gehen. Alle Geräusche durch die Landschaft gedämpft beinahe kaum etwas anderes hörbar bis auf den Schnee. Die Luft frisch zeigt sich mir bei jedem Atemzug.
Der Kiesweg knarzt immer, egal welche Jahreszeit es gerade hat. Immer reiben sich die Steinchen aneinander. Vielleicht reiben sie sich auch auf. In Gedanken bleibe ich stehen. Die Steinchen hören auf, Geräusche zu produzieren und doch kann ich sie noch spüren. Sie tragen mich, jeder Kiesel für sich und doch zusammen. Die Reibung der Kiesel, ich denke an die Steine im Wasser an einer Küste oder in einem Fluss und wie sich der Stein dort immer mehr verändert immer runder wird. Das Wasser schleift den Stein geradezu ab über hunderte, tausende von Jahren. Wie lange es wohl dauert bis das Wasser einen Stein geformt hat. Ein Kieselleben reicht dafür wohl nicht aus, denn die Steine unter meinen Sohlen sehen noch recht eckig und kantig aus. Vielleicht braucht ein Kiesweg auch Kieselsteine mit Kanten, um Halt zu geben. Dennoch tun die Kanten und Ecken sicher weh wenn sie aufeinandertreffen. Jeder Schritt von mir reißt kleine Kratzer in die Kieselsteinchen und ich glaube runde Steine können sich nicht gegenseitig wehtun.
Ich frage mich, was wohl aus einem Kieselstein wird wenn er kein Kiesweg mehr ist. Wo kommt es hin. Wird es durch die Reibung immer kleiner und runder. Vielleicht ist es irgendwann nach vielen vielen Jahren so klein und rund, dass es nur noch ein Sandkorn ist. Sand tut nicht weh, Sand schmiegt sich an. Sand fühlt sich gut an. Und nach dem Sand kommt nur noch Staub. Staub spürt man fast gar nicht mehr, doch Staub kann fliegen.
Welchen Einfluss kann die stereotype oder nicht-stereotype Darstellung von Geschlecht in der Literatur haben?
Am Beispiel „Die Freiheit einer Frau“ von Edouard Louis und „Eine Frau“ von Annie Ernaux.
Die soziale Identität eines Menschen ist das Produkt fortlaufender Benennungs- und Einprägearbeit (vgl. Bourdieu). Das Hauptidentifikationsmerkmal dabei ist das Geschlecht. Hierbei dient nach wie vor die Bipolarität des biologischen Geschlechts und damit eine Einordnung in männlich und weiblich als Grundlage für die Prägung einer sogenannten Heteronormativität. Da eine Person in aller Regel zunächst den Körper einer anderen Person wahrnimmt, und dann aufgrund von vorher durchlaufenen soziologischen Prozessen daraus konstruiert, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt. Häufig ist es so, dass die Frau dem Mann dabei als Negativbild dient, über das er sich in seiner Bedeutung und Notwendigkeit als Mann definieren kann. Die interpretierten Funktionsweisen der Frau führen zum Fortgang der männlichen Dominanz, Kontrolle der Macht und Wissen an denen Frauen nicht teilhaben sollen. Literarische stereotype Darstellungen einer Figur sind also immer geschlechtsbezogen und zeigen, wie sehr diese sich in die soziale Norm fügt oder daraus ausbricht und warum. Welchen Einfluss kann also die stereotype oder nicht-stereotype Darstellung von Geschlecht in der Literatur haben?
Geschlecht am Beispiel „Freiheit einer Frau“ von Edouard Louis. Der Autor beschreibt die soziale Rolle der Frauen seiner Familie als sehr stereotyp, so war seine Großmutter, die Mutter seiner Mutter eine zurückhaltende, schüchterne und unsichtbare Frau, die leise redete, das Essen und den Haushalt machte. Sie verschwand vom Tisch, um den Abwasch zu erledigen, während die Männer am Tisch blieben und weiter Wein tranken. Auch seine Mutter sollte diese Tradition fortführen und war nach einer frühen Schwangerschaft noch während ihrer Ausbildung, die sie daraufhin beendete, bald „Mutter und Hausfrau“. Anders als seine Großmutter allerdings, die sich ihrem Schicksal fügte, hat sich seine Mutter ein anderes Leben für sich selbst vorgestellt, ein freieres und selbstbestimmteres, weshalb sie sehr unglücklich in ihrem Leben wurde, als sie feststellte, dass sie ihre eigentlichen Träume nicht verwirklichen kann. Die Mutter fühlt sich an die Care-Arbeit im Haus und für die Familie gebunden und ist damit zu einer Ereignislosigkeit in ihrem Leben gezwungen durch die Abhängigkeit von ihren Mann. Diese geschilderte stereotype Darstellung von Weiblichkeit macht die gelegentlichen Ausbrüche umso eindrucksvoller, in denen sich die Mutter der ihr auferlegten Rolle widersetzt. Ebenso wird ihr ständiger Kampf gegen die männliche Dominanz untermalt, indem sie sich zweimal von ihren Männern trennt, die ihre herrschende Rolle auf demütigende und gewaltvolle Weise im Beziehungsalltag demonstrieren. Die Gegenüberstellung von seiner Mutter in er Rolle, der sich zu unterwerfenden Frau, wird in den Textstellen glasklar, in denen der Autor die männliche Dominanz der Väter beschreibt. So bestimmt der Vater, dass die Kinder zu gebären sind und nicht abgetrieben werden dürfen, der Mann verdient selbstverständlich das Geld, die Frau bleibt zu Hause und kümmert sich um Haus und Familie, vollkommen egal, welche Vorstellungen vom Leben die Frau hat und ob diese Option die beste Alternative für die Familie und die Frau ist. Weiterhin wird die Mutter als Objekt verstanden und nicht als zu respektierende Person, dies wird dann deutlich, wenn der Autor beschreibt, wie der Vater die Mutter im Haus, aber auch im Beisein anderer Personen und der Öffentlichkeit unter anderem als „dumme fette Kuh“ schwer beleidigt und damit abwertet und demütigt. Je deutlicher der Autor macht, wie sehr seine Mutter in der stereotypen Konstruktion einer Frau verhaftet ist und unter der männlichen Machtdominanz des Vaters leidet, umso eindeutiger zeigt sich die Stärke dieser Frau, wenn sie sich am Ende aus ihrer zugeschriebenen und unfreiwilligen Rolle befreit. Die Transformation zu einer freieren Frau offenbart die Leistung und den Mut, den sie dafür aufbringen musste, sich aus der stereotypen sozialen Zuschreibung zu lösen.
Geschlecht am Beispiel „Eine Frau“ von Annie Ernaux. Auch Ernaux beschreibt die Rollen ihrer Großmutter und Mutter zunächst als stereotyp, da auch diese Frauen dem gesellschaftlichen Bild einer „anständigen Frau“ entsprechen sollten. Also gut verheiratet, sparsam, nett anzusehen und eine gute Hausfrau. Sie stellt dieser Pflicht aber entgegen, dass ihre Mutter als Mädchen all das konnte, was die Jungen auch konnten. Weiter beschreibt die Autorin ihre Mutter als junge Frau so, dass diese als Fabrikmädchen mit ihren kurzen Röcken, dem Bubikopf und frechen Blick, aber vor allem allein durch die Tatsache, dass sie mit Männern zusammenarbeitete nicht als „anständiges“ Mädchen gelten konnte, auch wenn sie regelmäßig zur Messe ging, beichtete und nie mit Jungen alleine in den Wald ging. Daneben verweist Ernaux darauf, wie ihre Mutter, neben der sozialen Pflicht einem gewissen Typ von Frau entsprechen zu wollen, sehr wütend und stolz war. Rebellisch darauf bestand, nicht nur allein auf ihren sozialen Stand reduziert zu werden. In der Beziehung ihrer Eltern stellt die Autorin ihre Mutter als diejenige mit sozialen Ambitionen dar, während ihr Vater diesen Ambitionen folgt, auch führt die Mutter den Familienladen samt Gastwirtschaft allein, kümmert sich um Bestellungen, Lagerungen, Planungen, Buchführung und verwaltet die Finanzen der Ehe. Das Leben der Familie wird von der Mutter geplant und ausgestaltet, Ernaux hielt ihre Mutter ihrem Vater für überlegen aufgrund ihrer Strenge, Wünsche und ihres Ehrgeizes. Sie beschreibt ihre Mutter als eine Frau die laut ist, teilweise auch aggressiv und anpackend. Also als eine aktive und selbstbewusste Frau.
In stereotypen Beschreibungen werden weibliche Körper oft sexualisiert und mit Schwäche konnotiert, Männerkörper dagegen kraftvoll und komplexer. So wird beispielsweise die Hand einer Frau oft mit dem Handgelenk, den Nägeln und Fingerspitzen dargestellt, die vom Mann als Faust, Handfläche, Handknöchel und Daumen. Die roten Lippen, kann man zwar nur als rote Lippen beschreiben, aber damit verbunden ist immer auch ein vorgefertigtes Bild, eine Vorstellung, was mit diesen roten Lippen möglich ist und was nicht. Die Stimme einer Frau ist oft zart, wohlklingend und eher leise. Die eines Mann hingegen kraftvoll, laut, und aggressiv. Wer also Körper und Charakter einer Person beschreibt, beschreibt nicht nur bloße Körperlichkeit, sondern auch die damit verbundene Macht, Möglichkeiten, ihre Präsenz, ihre Verletzlichkeit, Bedrohlichkeit, Stärke und Schwäche. Insbesondere bei Ernauxs Beschreibungen ihrer Mutter werden diese Stereotype immer wieder aufgebrochen.
Aufgrund von stereotypen Erzählungen und Darstellungen in der Literatur lernen wir also, auf welche Art und Weise wir die Welt sehen, wie wir selbst diese beschreiben und so selbst fortführen, was wir als typisch X und typisch Y wahrnehmen. Wenn in der Literatur Figuren Eigenschaften erhalten, dienen diese oft als Charakteristikum, also als ein Teil des Charakters einer Figur. Wenn nun diese Eigenschaft nicht geschlechtergerecht ist, kann sie zu einer Vignette werden, um anzudeuten, dass die Figur gegen den Strom schwimmt.
Abschließend stellt sich die Frage, was kann es bewirken, wenn Literatur Stereotype aufbricht? Wenn wir vollkommenere menschliche Charaktere in unseren Medien und Literatur finden, die mehr sind als ihre bloße Stereotype, dann gelingt es uns vielleicht, uns und andere einfacher als vollkommenere menschliche Wesen zu sehen, die Empathie und Verständnis verdient haben.
Zeichnung „Meike“ von C. Sturtzkopf wurde im Simplicissimus Nummer 8 des Jahrgangs 1956 veröffentlicht in Verbindung mit folgendem Reim:
Jürgen war brav,
Aber ein Schaf.
Was kann ich dafür,
Daß meine Liebe
Fiel in Schlaf?
Pidder war Wucht, Doch ohne Zucht,
Und er soff.
Die arme Liebe
Ging unter in Sucht.
Gischt um das Boot -
"Uwe!" - Ist tot
Und liegt in der See.
Ich geh' ihn grüßen
Ins Abendrot.
(von Georg Schwarz)
Liebe braucht nicht nur Chemie.
Liebe braucht keine Rituale.
Liebe braucht keine Tradition.
Liebe braucht nicht mal Gelegenheit,
denn Gelegenheit macht Diebe.
Liebe braucht nur zwei Menschen und die Zeit.
Die Zeit, sie macht es möglich und die Liebe regelt.
Wie finden sich zwei Menschen?
Die gleiche Frage: Warum leben wir?
Ich glaube, es ist einfach nur das Wunder des Seins.
Das Leben und die Liebe sie tanzen zusammen durch die Zeit.
Bis es sie nicht mehr gibt, nur um irgendwann wieder neu aufzuerstehen.
Und wenn wir Liebe finden, ist es die wundervollste Art zu sein.
Die Liebe hat viele Facetten, sie lebt in allem.
Sie braucht nur jemanden, der sie erkennt.
Die Gedanken, das Wort, die Musik haben so viele Beschreibungen für Liebe.
Sie kann alles sein und überall, alles und nichts.
Nichts kann sie ganz begreifen, nichts fasst sie ganz.
Wie der Wind, ein Hauch, ein Flüstern, eine Brise…
Für mich ist sie das Licht, das Unmögliche,
das Meine in dir, das Deine in mir.
Du bist überall, mein Schlüssel zur Zeit.
Du und ich als Teil der Ewigkeit.
Weil ich mich in den letzten Monaten im Rahmen eines Seminars mit französischer Literatur des 20. Jahrhunderts beschäftigt habe, stelle ich euch heute einen Autor der Gegenwart vor. Als eine logische Fortführung, denn er steht in der Tradition von Annie Ernaux, Didier Eribon und Pierre Bourdieu. Sie eint der direkte und/oder indirekte autobiografische Roman, mit dessen Hilfe sie Soziologie mit Literatur verbinden. Alle sind Klassenaufsteiger und alle haben somit einen gemeinsamen Ausgangspunkt und doch sind ihre Motive verschieden. Während Ernaux mit ihrem letzten Roman („Die Jahre“) das Gefühl einer ganzen Generation einfangen will, ist Louis sehr viel politischer und versteht seine Literatur als Revolution. Interessanterweise stehen sie an unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben, Annie Ernaux blickt auf ihr gelebtes Leben zurück während Louis gerade erst angefangen hat.
Unabhängig davon finde ich die französische Tradition sehr interessant, wonach die Literatur und Soziologie nicht so trennscharf voneinander abgegrenzt werden wie in Deutschland, wo sich die Soziologie als reine Wissenschaft manifestiert hat. Allerdings stellt sich die Frage, ob manche gesellschaftlichen Gebilde nicht doch in einer literarischen Schrift mehr Wahrheit entfalten können als in der rein wissenschaftlichen Darstellung. Zumindest bietet die Literatur die Möglichkeit soziologische Zusammenhänge, auch außerhalb einer wissenschaftlichen Leserschaft, diese verständlicher zu machen und damit einem größeren Personenkreise näherzubringen. Relevante Themen werden griffiger und interessanter.
DIE GALERIE zeigt eine Kurzbio vom Autor, literarischen und historischen Kontext und eine kurze Inhaltsübersicht des Romans „Freiheit einer Frau“.
INHALT von „Freiheit einer Frau“ (zusammengefasst)
Der Roman beginnt mit einer einleitenden Szene, in der der Ich-Erzähler ein Foto seiner Mutter aus ihrer Jugend von ihr bekommt und sehr von diesem Bild irritiert ist. Denn seine Mutter scheint, darauf glücklich und voller Hoffnung zu sein. Ein Zustand, den er als surreal empfindet, weil der Erzähler realisiert, dass seine Mutter vor seiner Geburt auch mal so etwas wie Glück empfunden haben muss und so erinnert er sich folgend an die Momente seiner Kindheit, die für die Mutter sehr viel Demütigung, Armut und Gewalt bedeuteten.
Im ersten Abschnitt wird die Herkunft seiner Mutter beschrieben. Sie kommt aus prekären aber noch geordneten Verhältnissen, in dieser Arbeiterklasse konnte man sich noch aus eigener Arbeit und Mittel versorgen. Dennoch wird deutlich, welch ein konservatives Rollenverständnis von Mann und Frau dort herrscht, sodass die Frau für Familie und Haushalt und der Mann für die Arbeit zuständig sein soll.
In Abschnitt zwei wird die frühe Beziehung seiner Mutter zu ihrem ersten Mann erzählt, von dem sie ungewollt schwanger wurde. Aus Traditionsbewusstsein wurde bestimmt, dass sie nicht abtreiben darf. In Folge musste sie in einer gewaltvollen und unglücklichen Ehe verharren. Bis zu einem Punkt, an dem Sie es nicht mehr aushielt und den Mut fasste, ihren ersten Mann zu verlassen. Als zweifache alleinerziehende Mutter ohne Ausbildung und ohne finanzielle Mittel war sie auf Unterstützung angewiesen und musste mit ihren Kindern in der Wohnung ihrer Schwester unterkommen.
Weiter schildert der Autor, wie die Mutter bereits nach wenigen Monaten ihren zweiten Mann kennenlernte, der auch gleichzeitig der Vater des Autors und weiterer Zwillinge ist. Die anfängliche Phase der Beziehung beschreibt der Autor als harmonisch und respektvoll für die Mutter. Allerdings veränderte sich das Verhalten des Vaters bereits nach wenigen Jahren und er wurde demütigend und nach einem Arbeitsunfall und der folgenden Erkrankung regelrecht bösartig. Auch in dieser Beziehung erwartete der Mann, dass sie als Frau Haus und Familie versorgen sollte. Die Geburt der Zwillinge war ein weiteres Mal unfreiwillig, da ihr Mann bestimmte, dass sie die Kinder zu gebären hat. Die weitere finanzielle Belastung durch die beiden Kinder und der Tatsache, dass der Vater nicht mehr seiner Arbeit nachgehen konnte, verschärfte die Armut der Familie eklatant, staatliche Unterstützung und auch Essensausgaben bestimmen den Alltag der Familie.
Im weiteren Verlauf der Erzählung zeigt der Autor, wie er es durch Bildung aus seinem herkömmlichen Milieu (Klassenflüchtling) rausschafft und sich so immer mehr von seiner Mutter entfernt, er schämt sich für die Andersartigkeit und Armut seiner Mutter. Er genießt regelrecht, wie er sich verändert in Wissen, Sprache und Verhalten und fühlt sich der Familie gegenüber erhaben, ohne dabei zu bemerken wie auch er seine Mutter damit demütigt.
Als der Erzähler bereits in Paris studiert und lebt beginnt eine allmähliche Annäherung mit seiner Mutter, die sich dadurch verstärkt, dass sie es ein weiteres Mal schafft, sich von ihrem Mann zu trennen, um ein eigenes Leben beginnen zu können ohne Kinder und zunächst auch ohne Mann. Mit diesem Schritt beginnt die Transformation und Emanzipation der Mutter die das Buch beschließt.
EXTRAS
Die vollständige Präsentation findet ihr hier (google.presentation) mit allen Links zu Interviews und Quellen.
Während der Pandemie und danach haben sich schlaue Menschen gefragt, wie einsam sind junge Menschen heutzutage. Und hat das irgendwelche Relevanz oder Konsequenzen für eine demokratische Gesellschaft. Spoiler: ja hat es!
Einsamkeitserfahrungen haben das Potenzial, die jungen Menschen von der Demokratie zu entfremden und sogar extremistische Denkmuster zu fördern.
Ich habe das Thema mal in einen kurzen Clip zusammengestellt und auf YouTube gepackt.
Das Video basiert auf den Ergebnissen der Studie „Extrem einsam?“ von das „Progressive Zentrum“ und „pollytix research“, die die Studie ausgeführt haben im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche. Die Ergebnisse wurden am 10. Februar 2023 vorgestellt.